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+++ Lesen Sie Interessantes über das Klettern in der Sächsischen Schweiz +++

Die Sächsische Schweiz
Ein Paradies für Fels- und Sportkletterer

Die landschaftlichen Besonderheiten des Elbsandsteingebirges mit ihren ausgedehnten Felsrevieren, die sich durch starke Zerklüftung und vertikale Gliederung auszeichnen, sind ideale Voraussetzungen für die Felskletterei.

Sächsischer Kletterer

Klettern an den Feldsteinen

Mit derzeit etwa 1100 Klettergipfeln, 17000 Kletterwegen und -varianten gehört die Sächsische Schweiz zu den bedeutendsten Klettergebieten Europas. Sie sind in speziellen Kletterführern beschrieben.
Als die Geburtsstunde des sächsischen Felskletterns gilt die Besteigung eines der gewaltigsten freistehenden Gipfel, dem Falkenstein, durch Turner aus Bad Schandau im Jahr 1864.
Bereits 10 Jahre später wurde bei der Besteigung des Mönchs bei Rathen durch Otto Ufer zum erstenmal bewusst auf die Benutzung künstlicher Hilfsmittel verzichtet. Daraus entwickelte sich eine international anerkannte Form des Freikletterns "free climbing".
Die Besonderheit besteht in den hohen Anforderungen an die Sicherungstechnik und dem Einschätzungsvermögen des eigenen Könnens.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Grundausrüstung eines Kletterers im sächsischen Sandstein:

Grundausrüstung eines Kletterers

Es gelten ganz spezielle Kletterregeln:

Das Klettern ist nur an den anerkannten Gipfeln erlaubt.
Dies sind freistehende Sandsteinfelsen mit mindestens 10m Höhe, die nur durch Kletterei oder durch Überfall, Übertritt oder Sprung von benachbarten Felsen zu ersteigen, durch die Fachkommission anerkannt und durch die Naturschutzbehörde bestätigt sind.
Das Klettern an Felsmassiven ist generell untersagt.
Es gibt aber drei Ausnahmen im Gebiet der Steine: Die Lilienstein-Westecke, den Abratzky-Kamin am Königstein und die Südwand am Großen Zschirnstein.
Die einzelnen Gebiete weisen eine unterschiedliche Beschaffenheit des Sandsteins auf. In unserem Rathener Klettergebiet ist der Sandstein sehr weich. Deshalb ist das Klettern nur erlaubt, wenn es 24 Stunden nicht geregnet hat.
Während des Regens gilt generell Kletterverbot.
Viele der Kletterwege nutzen die hohe Reibung der Sandsteinoberfläche. Schuhe mit Reibungsklettersohlen sind deshalb besonders zu empfehlen.
Der Kletterer muß die Abseiltechnik beherrschen.
Die Verwendung von Magnesia und ähnlichenStoffen ist verboten.
Klemmkeile und ähnliche Sicherungsmittel dürfen nicht benutzt werden. Die Felsoberfläche darf nicht verändert werden (mit Ausnahme des Anbringens von Sicherungsringen bei Erstbegehungen).
Die Sicherung erfolgt mittels der angebrachten Sicherungsringe (die ausschließlich durch den Erstbegeher gesetzt werden) und mit Hilfe von Seilschlingen (Knotenschlingen aller Größen, die wie Klemmkeile in Rissen befestigt werden sowie Schlingen um Zacken, Platten, "Sanduhren", usw.).

Achtung für Anfänger:

Besonders Wege im mittleren Schwierigkeitsbereich ( V - VII ) sind oft schlecht gesichert. Eine richtige Einschätzung des eigenen Könnens ist daher die wichtigste Voraussetzung.
Im sächsischen Bergsteigen gilt eine nach oben offene Schwierigkeitsskala (derzeit von I bis XIIb. Die Schwierigkeitsgrade ab VII sind durch Zusatz der Buchstaben a, b, und c nochmals unterteilt.